Dienstag, 15. November 2011

Fränkisches Gemüse in der kalten Jahreszeit

Warum nicht das essen, was vor der Haustüre wächst? Denn auch im Herbst und Winter gibt es jede Menge regionales Gemüse. Was einen Bissen wert ist, zeigen die folgenden Bilder:



Karotten gibt es in vielen Variationen. Das Bild zeigt typisch orangene Karotten und Urmöhren, die Purple Haze. In der kalten Jahreszeit bringt das Gemüse farbige Akzente in Ihr Essen.



Karotten eignen sich gut als Rohkost. Sie können sie beispielsweise Ihren Kindern zum Knabbern mit in den Kindergarten geben. Das Vitamin A ist gut für die Augen.


Rote Beete oder Rote Rüben versorgen Ihren Körper mit Eisen und wirken aufgrund des hohen Nitratanteils Blutdruck senkend. Außerdem enthalten sie reichlich Kalium und Vitamin B. In der Lebensmittelindustrie werden Rote Beete häufig zur Verfärbung eingesetzt.


Lange Zeit als „Dickmacher“ verrufen, hat die Kartoffel wieder den Status eines gesunden Lebensmittels erlangt. Probieren Sie die Sortenvielfalt der Kartoffel aus. Schon mit wenig Geld lassen sich sehr schmackhafte Gerichte zaubern.




Eine typische Beilage in der kalten Jahreszeit ist das Blaukraut. Besonders gern wird es zu Ente und Gans gegessen. Der Vitamin C-Gehalt dieses Kohlgemüses ist sehr hoch.



Auch Wirsing zählt zum Kohlgemüse und wird vor allem gekocht gegessen, zum Beispiel als Wirsing-Hack-Rouladen. Die großen Blätter können aber auch wirksam gegen Entzündungen und Gelenkschmerzen eingesetzt werden.


Zwiebeln geben Ihrem Essen den nötigen Geschmack und desinfizieren nebenbei Magen und Darm. Zusammen mit Kandiszucker sind sie außerdem ein gutes Hausmittel gegen Husten.



Die Pastinake – eine alte, fast vergessene Gemüseart. Sie eignet sich besonders für Baby- und Schonkost, da sie keine Blähungen verursacht. Die Geschmacksrichtung ergibt sich aus der Kreuzung von Karotte und Petersilienwurzel.


Er steht für den Herbst: Der Kürbis in allen Farben und Variationen. Inzwischen wird er nicht nur für dekorative Zwecke verwendet, sondern ist auch ein kulinarisches Highlight.


In der Suppe, als Gemüse, als Marmelade oder sogar als Kuchen - Das Fruchtfleisch von Kürbissen lässt sich vielfältig verarbeiten. Und zwar nicht nur zum Essen, auch Getränke wie Kürbis-Likör können daraus hergestellt werden.


Wo finden Sie regionales Gemüse?
Regionaltheken und Hofläden haben meist eine große Auswahl an unterschiedlichen regionalen und vor allem saisonalen Gemüsesorten. Sehr viele davon stammen aus dem Knoblauchsland, einige bauen aber auch selbst an.

Schauen Sie im Supermarkt auf das Herkunftsland!
Es müssen nicht die Karotten aus den Niederlanden sein, wenn es im Regal daneben auch deutsche gibt. Auch Bioprodukte kommen sehr oft aus anderen Ländern, meist sogar von einem anderen Kontinent.
Schonen Sie Ihre Umwelt, indem Sie überflüssige Transporte vermeiden und Produkte aus der Region kaufen.

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