Sonntag, 20. November 2011

Gesund über den Nürnberger Christkindlesmarkt

Es ist wieder soweit: Der Nürnberger Christkindlesmarkt hat seine Pforten geöffnet. Doch oftmals ist gerade ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt eine regelrechte Kalorienfalle. Wie kommt man kulinarisch und trotzdem gesund über den Nürnberger Christkindlesmarkt?

Wärmt von Innen: Glühwein

Seinen Ursprung hat der Glühwein bereits in der Antike. Über die Jahre wurde seine Rezeptur immer wieder verändert. Das ursprüngliche Rezept des Glühweins besteht aus Wein und einer Gewürzmischung aus Zimt, Nelken, Sternanis und Zitronen. Angereichert wird er mittlerweile oft mit Zucker. Das verstärkt den Geschmack, ist dafür aber deutlich kalorienreicher. Glühwein hat einen Mindestalkoholgehalt von 7% Volumenalkohol. Laut Gesundheitsempfehlungen ist es ratsam nicht mehr als 0,3 Liter Wein pro Tag zu trinken.
Das entspricht eineinhalb Tassen. Bei mehr als 200 kcal pro Tasse, ist er kein Diätgetränk. Aber durch die Gewürze Zimt, Nelken und Sternanis deutlich gesünder als so manch anderes alkoholisches Getränk. Zimt hat eine blutzuckersenkende Wirkung, Nelken wirken anästhesierend und der Sternanis ist sowohl krampf- als auch schleimlösend. Und wird der Glühwein in Maßen und nicht in Massen genossen, erspart man sich sogar die Kopfschmerztablette am nächsten Tag.

Lebkuchen - Der Klassiker
Lebkuchen genießen, ist in Nürnberg eine starke Tradition. Die Geschichte der Nürnberger Elisenlebkuchen geht sogar bis in das 15. Jahrhundert zurück. Das Basisrezept der Lebkuchen besteht aus Haselnüssen, Walnüssen und Mandeln, Orangeat und Zitronat, Honig, Mehl, Zucker, Eiern und Marzipan. Dazu kommt noch die typische Gewürzmischung der Lebkuchen. Für sich betrachtet sind diese Zutaten keinesfalls ungesund. Dennoch verleiht die Kombination dem Lebkuchen den Zweitnamen „Dickmacher“. Bei einer Kalorienmenge von 422 kcal auf 100g und 16,7g Fett, was eineinhalb Lebkuchen entspricht, kann man hier nicht gerade von leichter Kost sprechen. Auch die gesundheitsfördernden Gewürze wie Anis, Ingwer oder Kardamom reißen es da nicht mehr heraus. Die einzige Möglichkeit ohne „Hüftgold“ die Weihnachtsmarktzeit zu überstehen: Das Auto stehen lassen. Denn so ein langer Sparziergang nach dem Christkindlesmarkt kann manches Pfund wieder zum Schmelzen bringen.
Für den herzhaften Gaumen: „Drei im Weckla“
Sie gehören zu Nürnberg wie der Club oder die Kaiserburg: Die originalen Nürnberger Bratwürste oder einfach „Drei im Weckla“. Obwohl es sich bei diesem Snack nicht unbedingt um Fitnesskost handelt, ist er doch besser als sein Ruf. Pro Portion hat man hier eine Kalorienmenge von ungefähr 375 kcal und eine Fettmenge von 15g. Die normale Kalorienzufuhr beträgt bei Männer ungefähr 3100 kcal und bei Frauen ca. 2400 kcal pro Tag. Somit lässt sich so eine Bratwurstsemmel sogar ohne größere Reue in den Essensplan integrieren.
Um Weihnachts-Pfunde zu vermeiden, hier noch ein paar Tipps:


  • Nicht nur Glühwein! Ein heißer Kaffee oder Tee hilft auch beim Aufwärmen.
  • Zwischen den Lebkuchen auch ein paar Mandarinen oder Bratäpfel ohne Soße naschen.
  • Bei richtigem Hunger lieber gleich eine vernünftige Mahlzeit statt kalorienreicher Snacks essen.
  • Power-Geschenke-Shopping verbrennt Kalorien, kann aber auch schnell zu Ebbe im Geldbeutel führen.

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