Dienstag, 15. November 2011

Gesund und gut geprüft: Fränkisches Trinkwasser

Kein Lebensmittel ist sauberer und strenger überwacht als unser Trinkwasser. Frisch aus der Leitung ist es der Grundbestandteil einer gesunden Ernährung vieler Franken. In den fränkischen Orten Nürnberg, Erlangen und Ansbach wird höchster Wert auf die Trinkwasserqualität und Trinkwasseraufbereitung gelegt.

Trinkwassergewinnung


Doch das Wasser muss auch in die Leitung kommen. Dafür sorgen in Ansbach die Ansbacher Stadtwerke. Sie übernehmen die Gewinnung, die Aufbereitung und den Transport. Das Wasser stammt aus den Wassergewinnungsgebieten Gersbach und Schlauersbach. Aus insgesamt 22 Brunnen und drei Quellen wird dort das Wasser gefördert. Das Trinkwasser wird dann zuerst aufbereitet.
Eisen und Mangan, die natürlich im Boden vorkommen, werden mit Filterkies ausgesiebt. Sie sind zwar nicht gesundheitsschädlich, verleihen aber dem Wasser einen metallischen Geschmack. Beim Entsäuern wird der pH-Wert des Wassers mit Sauerstoff neutralisiert. Ein weiterer Zusatz zur Verbesserung der Trinkwasserqualität ist Chlor. Die geringen Mengen dienen als Vorsichtsmaßnahme, falls gesundheitsschädliche Keime ins Trinkwasser gelangen sollten. Schmecken können wir das Chlor allerdings nicht.


Lupenrein & einwandfrei

Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel Deutschlands. Laut Gesetz muss Trinkwasser klar, kühl, farblos, geruchlos, geschmacklich einwandfrei sein und darf keine Krankheitserreger enthalten. Alle Wasserversorgungsunternehmen in Franken müssen für gleichbleibende Trinkwasserqualität ihr Leitungswasser regelmäßig untersuchen. Mindestens einmal im Jahr müssen sie die Ergebnisse veröffentlichen, zum Beispiel im Gemeindeblatt. Zusätzlich überwacht das Gesundheitsamt die Trinkwasserqualität mit Stichproben. Diese entnimmt es in sogenannten Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten, Krankenhäusern, Gaststätten oder Schulen. Für die Inhaltsstoffe des Trinkwassers gibt es Grenzwerte. Es dürfen nur bestimmte Mengen an Sulfat, Natrium, Chlorid und Nitrat enthalten sein.

Filtern ist beim Leitungswasser überflüssig

Aus dem Wasserhahn kommt am Ende trinkfertiges und sozusagen quellfrisches Wasser. Im Gegensatz zu Flaschen-Mineralwasser – denn das wird lange transportiert und gelagert. Das Wasser aus der Leitung ist außerdem viel günstiger als das aus der Flasche. Viele Franken stehen dem Trinkwasser trotzdem skeptisch gegenüber und benutzen Wasserfilter. Doch das Wasserwirtschaftsamt Ansbach ist sich sicher: „Naturqualität ist unübertroffen und nachhaltig!“

Tipp: Wasserhärte

  • weich: weniger als 8,4° dH
  • mittel: 8,4 – 14 ° dH
  • hart: mehr als 14° dH
Die Wasserhärte beschreibt die Konzentration der im Wasser gelösten Stoffe, wie Calcium- oder Magnesiumteilchen. Angegeben wird sie in Millimol Calciumcarbonat pro Liter. Da das Wasser am Anfang mehrere Bodenschichten durchfließt, nimmt es Mineralien auf. Die Menge hängt von der Geologie und dem Boden ab. Den typischen Geschmack erhält das Trinkwasser durch den hohen Gehalt an Mineralstoffen. Weiches Wasser ist gut zum Waschen oder zum Pflanzengießen. Denn es bildet keinen Kalk wie hartes Wasser. Das verändert auch den Geschmack und das Aussehen von empfindlichen Speisen, wie Tee.
  • in Ansbach: 16° dH (hart)
  • in Nürnberg: 13° dH (mittel)
  • in Erlangen: 12° dH (mittel)
Wenn Sie lieber auf Wasser mit Sprudel stehen: Kein Problem, wir haben die besten Mineralwässer Franken's getestet. Lesen Sie bei uns mehr!

Kommentare:

  1. Aber nur bei Wasserhähnen die auch regelmäßig benutzt werden, bei den anderen können sich sonst Keime ansammeln, da kann des Wasser dann so sauber sein wies will

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  2. Das stimmt, die Wasserwerke kontrollieren das Trinkwasser nur bis zu den Hausanschlüssen. Für die Rohren und Anschlüsse innerhalb der Wohnung sind die Hausbesitzer selbst verantwortlich. Man kann aber auch privat sein Trinkwasser mit Wasseranalysen checken lassen.

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  3. Ist es den nötig das Leitungswasser zu filtern? Und was ist wenn ich gerne Sprudel oder Geschmack im Wasser hätte?

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  4. Da unser Leitungswasser strengstens kontrolliert wird, ist das Filtern mit Wasserfiltern eigentlich nicht nötig. Das hängt dann vom persönlichen Geschmack ab - in manchen Regionen kann das Leitungswasser einen leichten Eigengeschmack haben, je nach Wasserhärte.

    Wenn du Sprudel ohne Kästenschleppen möchtest, empfehle ich dir Trinkwassersprudler. Dafür gibt es dann auch spezielle Sirupe (Cola, Limette, Orange, etc) - die schmecken auch gut im stillen Leitungswasser. Die Sirupe findest du in jedem Supermarkt.

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