Freitag, 2. Dezember 2011

Ohne Stress durch den Alltag

Weihnachten steht vor der Tür. Doch von Besinnlichkeit keine Spur. Stattdessen nur Stress. Geschenke besorgen, Weihnachtsfeiern, Plätzchen backen und und und… Doch warum ist Stress eigentlich so stressig? Und wie können wir unseren Alltag wieder „entstressen"?



Positiver und negativer Stress

Das Wort Stress kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet Druck oder Anspannung. Er wird durch Umweltreize hervorgerufen. Eigentlich dient uns Stress, um besonders schwierige Situationen zu meistern. So sorgt das Stresshormon Adrenalin dafür, dass Blutdruck und Herzfrequenz steigen. Auch Muskeltonus und Blutzucker erhöhen sich. Dadurch stehen wir tatsächlich unter einem besonderen Druck. Dieser muss jedoch nicht zwangsläufig negativ sein.



Man unterscheidet zwischen zwei Stressarten: Dem Eustress und dem Disstress. Unter Eustress versteht man „die gute Seite“ des Stresses. Die, die uns fordert und zu Höchstleistungen antreibt. Durch Eustress erfahren wir, zu was wir fähig sind und gewinnen positive Bestätigung. Der Disstress hingegen bremst uns aus. Wir stehen unter dauernder Belastung, die wir so gar nicht wollen. Oft können wir sie aber auch nicht beseitigen. Bevor der schlimmste Zustand eintritt - ein Zusammenbruch - muss gehandelt werden.


Schon die Ursachenerkennung hilft


Des einen Freud ist des anderen Leid. Und genauso ist es auch beim Stress. Was dem einen sichtlich zu schaffen macht, sorgt bei dem anderen für Glücksgefühle. Darum müssen Stressursachen individuell aufgespürt werden. Ein Stress-Tagebuch kann dabei helfen. Sie beobachten sich also über einen bestimmten Zeitraum - beispielsweise eine Woche - um die auslösenden Ursachen zu erkennen. Alle Stressoren, also die Stressfaktoren, werden im Stress-Tagebuch notiert. Am Ende filtert man die wiederkehrenden Stressoren heraus und versucht Strategien zu entwickeln, wie sich diese in Zukunft vermeiden lassen. Zwar können Sie damit nicht alle Stressoren ausschalten, aber Sie können dafür sorgen, dass sich Ihr Leben schon deutlich entspannter gestalten lässt.

Weniger ist mehr

Überflüssiges muss weichen, damit wir Wichtiges erledigen können. Haben wir erst einmal unsere alltäglichen Stressoren erkannt, beginnt die Arbeit. Bei vielen Stressursachen können schon kleinste Veränderungen helfen, damit sich die Situation bessert. So scheitern viele Menschen bereits an der Fülle von Aufgaben, die sie über den Tag verteilt erledigen müssen. Hier lautet die Devise: Weniger ist mehr! Empfehlenswert ist es, sich schon am Vortag eine „To-Do-Liste“ zu schreiben und diese systematisch abzuarbeiten. Die Punkte sollen dabei nach Wichtigkeit geordnet werden. Das bringt schnell Klarheit darüber, was Vorrang hat und was durchaus noch ein bisschen warten kann.

Entspannung zum Rückzug aus dem Alltag

Entspannung ist rein subjektiv. Manche Menschen powern sich beim Sport aus, andere bevorzugen den Gang in die Sauna. Ein Schritt zur inneren Ruhe können auch Yoga oder progressives Muskelentspannen sein. Beim progressiven Muskelentspannen geht es darum, Entspannung durch Konzentration zu gewinnen. Durch Anspannen und Entlasten verschiedener Muskelpartien, fällt der Stress ab. Man ist entspannter und schläft besser. Yoga verbindet unterschiedliche Elemente miteinander. Eine Mischung aus bewusster Atmung, Meditation und Körperübungen sorgen dafür, dass sich eine innere Ausgeglichenheit einstellt, und der Stress weichen kann.

Hier noch einmal die Tipps:

  • Stressoren herausfinden und im Stress-Tagebuch notieren
  • Bewältigungsstrategien entwickeln
  • „To-Do-Listen“ anfertigen, um einen Struktur für den Alltag festzulegen
  • Unwichtiges muss weichen
  • Sport sorgt für gute Laune
  • Kurze Fluchten aus dem Alltag durch progressives Muskelentspannen
  • Yoga für das innere Gleichgewicht

Schreiben Sie uns Ihre besten Tipps gegen Stress in den Kommentaren!

Und hier gibt's Infos zu Yoga



Bilquellen: http://www.flickr.com/photos/eluceo/3501258767/sizes/m/in/photostream/http://www.flickr.com/photos/whatnot/1976310769/

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