Sonntag, 11. Dezember 2011

Glühwein oder Punsch?

Um sich von Innen zu wärmen, trinkt man auf den Weihnachtsmärkten gerne einen Glühwein. Oder doch einen Punsch? Worin liegt eigentlich der Unterschied und was ist gesünder?
Glühwein.

Der Begriff Glühwein ist im Gegensatz zu Punsch in einer Verordnung der Europäischen Union definiert. Demnach gehört er zu den aromatisierten, weinhaltigen Getränken und muss einen Weinanteil von mindestens 50% sowie einen Alkoholgehalt von mindestens
7,0% vol enthalten (höchstens 14,5% vol). Das „Aufspritzen“ mit zusätzlichem Alkohol ist nicht erlaubt. Ob diese Verordnungen eingehalten werden, überprüfen die Ordnungs- und Lebensmittelämter vor Ort.

Was ist drin?

Glühwein besteht aus Tafelwein und Gewürzen wie Zimt, Nelken, Sternanis und Kardamom sowie Zitrusfrüchten. Er darf keine Wasser-, Alkohol-, und/oder Fruchtzusätze enthalten. Wenn er mit Weißweiß angesetzt wurde, muss dies extra gekennzeichnet sein. Glühwein wurde schon im Mittelalter als heißer Würzwein getrunken und besonders Wanderern, Reisenden und Pilgern zur Stärkung angeboten. Er beruhigt und kräftigt. Wie der Glühwein schmeckt, hängt hauptsächlich vom verwendeten Wein ab.

Punsch

Mittlerweile wird Punsch vielfältig zusammengemischt, aber ursprünglich stammt er aus Indien. Auf Hindi steht Punsch für die Zahl fünf, denn für den klassischen Punsch benötigt man Arrak, Zucker, Zitrone, Gewürze sowie Wasser oder Tee.
Punsch kann aus Saft, Milch, Früchtetee, Fruchtzusätzen und schwarzem Tee hergestellt werden. Ein sehr bekanntes Punschrezept ist der „Egg Nog“ oder auch Eierpunsch. Charakteristisch für Punsch ist sein hoher Zuckergehalt und seine verschiedenen Alkoholaromen wie Amaretto, Wodka und Whiskey.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept in den Kommentaren!


Wer mehr auf Tee steht, für den haben wir einen Tipp: Der Orange-Ingwer-Tee

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen