Montag, 2. Januar 2012

Babyschwimmen in Franken - Wir waren für Sie dabei!

Können Babys schon schwimmen oder haben die Kleinen Angst vor dem Wasser? Und ist das nicht zu anstrengend in diesem Alter? Diese und ähnliche Fragen quälen junge Mütter, wenn es darum geht, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigungen zusammen mit ihren Kindern zu finden. 



Wir haben die kleine Clarissa zum Babyschwimmen begleitet. Lesen Sie selbst!  






Erst noch schnell die Schwimmflügel anziehen
und dann kann es losgehen.
Es ist Samstagvormittag. Clarissa geht mit ihrer Mama eine lange Treppe hinunter. Die Mutter setzt ihr kleines Mädchen ab, entledigt sich ihrer Jacke, zieht Schuhe und Socken aus und greift sich ein paar knallgelbe Badelatschen. Danach gehen die beiden in die Umkleide. Clarissa schaut sehnsüchtig auf die Tür mit der Aufschrift „Badebereich“. In der Umkleide zappelt sie herum und kann es kaum erwarten ihre Klamotten und die Windel loszuwerden. Am liebsten möchte sie von der Bank springen und loslaufen. Aber sie muss warten, bis sich ihre Mutter umgezogen hat. Noch schnell unter die Dusche und ab in das kleine Hallenbad. Clarissas Augen strahlen, als sie das blaue, glitzernde Becken erblickt. Sie streckt ihre kleinen, runden Ärmchen der Schwimmlehrerin entgegen und ruft: „Da, Da, Da“, in der Hoffnung schneller ins Wasser zu kommen. Die Lehrerin begrüßt Clarissa und beruhigt sie: „Ja gleich darfst du rein, zieh schnell deine Schwimmflügel an.“ Die Mutter setzt die Kleine an den Beckenrand und zieht ihr die reifenförmigen Schwimmflügel an. Weil es Clarissa nicht schnell genug geht, hilft die Schwimmlehrerin mit.

Babys lernen schnell

Die sechs Eltern-Kind-Paare versammeln sich
mit der Lehrerin in einem Kreis.
Die Mutter nimmt das kleine Mädchen an beiden Händen und lässt sie langsam in das Becken mit dem 30 Grad warmen Wasser gleiten. Clarissa quietscht vor Freude und strampelt wild mit Händen und Füßen. Noch bevor ihr die Mutter ins Wasser folgen kann, schwimmt sie los. Nach und nach kommen die anderen neun bis 15 Monate alten Kinder gemeinsam mit ihren Eltern ins Wasser. Die Lehrerin versammelt die sechs Eltern-Kind-Paare in einem Kreis und beginnt das „Guten Morgen Lied“ anzustimmen. Die Kinder dürfen dabei Winken, Planschen und Strampeln. Danach wird Clarissa von ihrer Mama an Händen und Füßen durch das Wasser gezogen und geschoben. Sie machen Wellen und Wasserfontänen. Hin und wieder verschluckt Clarissa etwas Wasser. Dann hustet sie ein paar Mal kräftig und spielt sofort weiter.

Training fürs Gleichgewicht

Clarissa darf als erste auf die schwimmende
Matratze.
Nach einiger Zeit bittet die Schwimmlehrerin die Kinder alle Spielsachen, die im Wasser treiben, auf die schwimmende Matratze zu legen. So landet ein buntes, quietschendes Teil nach dem anderen auf der Matte. Manche Kinder legen ihre Spielsachen problemlos ab, andere müssen erst liebevoll dazu überredet werden. Clarissa darf auf die Matte. Sie krallt sich am Rand der Plattform fest und versucht sich hoch zu hieven. Ihre Mama hilft ihr und setzt sie in die Mitte. Jetzt wirft sie alle Spielsachen wieder ins Wasser, während sie von allen hin und her geschoben wird. Clarissa lacht spitzbübisch, rutscht nach links und rechts und räumt die Matte ab. Am Schluss hebt die Lehrerin die Matte an und Clarissa rutscht, wie auf einer Rutsche, ins Wasser. „Platsch“ macht es und Clarissa ruft: „Nass, nass!“ Das nächste Kind ist an der Reihe. Dazwischen werden Bälle geschubst, Wassertierchen getaucht und alle voll Wasser gespritzt.

Tauchen? Kein Problem!

Die Schwimmlehrerin wirft Clarissa ins Wasser:
das Untertauchen macht dem Mädchen nichts aus.
Gegen Ende der halben Stunde Babyschwimmen verlässt die Schwimmlehrerin das Becken und stellt sich an den Beckenrand. Sie fragt: „Wer will alles Springen?“ Clarissa strampelt zum Beckenrand und zieht sich langsam aus dem Wasser. Sie stellt sich vor die Lehrerin, streckt ihr die Arme entgegen und ruft: „Eins, eins.“ Die Schwimmlehrerin hebt Clarissa hoch und beginnt den Countdown: „Eins, zwei und drei.“ Bei drei lässt sie  Clarissa los. Das Mädchen plumpst ins Wasser und taucht unter. Über das ganze Gesicht strahlend taucht sie wieder auf. Sofort macht sie sich auf den Weg zur nächsten Runde springen.

Zeit für ein Nickerchen

Nach dem Babyschwimmen schläft
Clarissa zufrieden ein.
Doch irgendwann sind die 30 Minuten herum und die Schwimmlehrerin singt mit allen das Abschiedslied - noch einmal planschen, noch einmal winken. Alle Kinder wirken glücklich und zufrieden, aber auch müde, als sie in Handtücher gekuschelt mit ihren Mamas in der Umkleide verschwinden. Im Auto schläft Clarissa sofort ein und träumt vom Babyschwimmen in der nächsten Woche.

Sind Sie gerade Schwanger oder haben Sie ein kleines Kind? Haben Sie Lust bekommen mit Ihrem Wonneproppen lustige und vor allem innige Zeit im Wasser zu verbringen?
 

Wir haben für Sie Internetadressen zu Babyschwimmkursen in Nürnberg, Erlangen und Ansbach:











Zahnt Ihr Kind gerade? Dann holen Sie sich hier Tipps!


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